16.04.2022 Brand Industrie – Lagerhalle

Einsatz Nr: 039/2022
Alarmzeit:  16.04.2022 – 09:24 Uhr
Einsatzort: Inzing, Schießstand
Einsatzmeldung: Brand Industrie Lagerhalle
Eingesetzte Fahrzeuge: KDOF-1, DLK, TLF-1, TLF-2, LAST
Eingesetzte Mitglieder FF Zirl: 31 Frauen/Männer
Einsatzleiter: HBI Rene Staudacher (Kdt. FF Inzing)
Kommando FF Zirl: HV Florian Prosch
Weitere Kräfte:  FF Inzing,  FF Hatting, FF Völs, FF Polling, FF Kematen, FF Telfs, BF Innsbruck, FF Flaurling (ATS Sammelstelle) FF Wildermieming (Lageführung), BZ IBK Land, BFV IBK Land mit Bezirksfeuerwehr Inspektor, AK Telfs und ÖA – Presse BFV IL, Landesfeuerwehr Inspektor, Rettungsdienst, Polizei mit Brandermittler, LKA mit Brandermittler, Bürgermeister Inzing, Bürgermeister Zirl, Abwasserverband, BH Innsbruck, Statiker,

Einsatzbericht:

Am Samstagvormittag wurden wir zur Unterstützung zu einem Brand in einem Entsorgungsbetrieb nach Inzing alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war die dichte Rauchentwicklung im Gewerbegebiet sichtbar. In einer Lagerhalle des Betriebes kam es, aus bisher ungeklärter Ursache, zu einem Brand des ca. 150 qm großen Restmüllhaufens.

An der Einsatzstelle erhielten wir die Aufträge, die Brandbekämpfung an der Ostseite sowie den Schutz der 110KV Stromleitung der ÖBB durchzuführen. Parallel dazu wurde durch die ÖBB die Stromleitung abgeschaltet und geerdet, um die Einsatzkräfte nicht weiter in Gefahr zu bringen. Durch den raschen und gezielten Einsatz über die Drehleiter Zirl konnte sich der Brand nicht weiter ausbreiten und die Stromleitung wurde letztlich nicht beschädigt.

Die Größe des Einsatzes erforderte eine Unterteilung in Einsatzabschnitte, wobei dem Kommando der Feuerwehr Zirl die Leitung des Einsatzabschnittes „Ost“ zugeteilt wurde.

Während die DLK gemeinsam mit dem TLF-2 die Brandbekämpfung über das Dach und über die Ostseite vornahm, unterstützte das TLF-1 die Löscharbeiten mit den eingeteilten Feuerwehren über die Westseite.  Im Laufe des Einsatzes kam es dann zur Nachalarmierung der Berufsfeuerwehr Innsbruck mit dem LUF (Löschunterstützungsfahrzeug), das unserem Abschnitt Ost zugeteilt wurde. Mit dem ferngesteuerten Raupenfahrzeug wurde die Halle nahezu komplett entraucht und zudem konnte weiter Löschmittel auf das Brandgut aufgebracht werden.

Um den Brand und sämtliche Glutnester komplett löschen zu können, musste mit einem Radlader das Brandgut gänzlich umgeschichtet werden. Am frühen Nachmittag konnte letztlich „Brand aus“ gegeben werden.

Die hervorragende Zusammenarbeit mit allen anwesenden Feuerwehren, dem führenden Einsatzleiter und dem Werkschutz des Betriebes führte letztlich dazu, dass der Brand recht rasch unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf andere Hallen und Gebäude verhindert werden konnte.

Insgesamt standen 10 Feuerwehren mit rund 200 Frauen und Männern im Löscheinsatz.

Bericht: BFV Innsbruck Land

  • Foto: Zeitungsfoto.at